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Wähle ein Projekt, um deine Aufnahmen zu sehen.
Alle Kürzel funktionieren auch während du im Text schreibst.
Mit der Maus: Ein Klick auf einen blauen Zeitstempel im Text springt an diese Stelle der Aufnahme und spielt von dort weiter. Das geht auch bei einem später wieder geöffneten Transkript.
🦶 Fußtaster: Ein USB-Fußtaster (Infinity) lässt sich verwenden, wenn die Administration ihn für dein Konto freigeschaltet hat – dann steht unter „Steuerung" der Knopf „Fußtaster verbinden". Links zurück, Mitte abspielen, rechts vor. Geht nur in Chrome oder Edge.
Nach dem Anmelden siehst du deine Projekte als Kacheln – ein Projekt ist eine Unterweisungsreihe. Ein Klick darauf zeigt die Aufnahmen, die dir zugeteilt sind; ein Klick auf eine Aufnahme öffnet sie zum Transkribieren. Mit ← oben links geht es zurück. Unter der Kachel „Ohne Projekt" arbeitest du wie bisher frei mit eigenen Dateien.
Bist du fertig, drückst du über dem Text auf „✓ Zur Prüfung abgeben". Damit geht die Transkription an die Projektleitung. Ab diesem Moment ist der Text für dich nur noch lesbar – das verhindert, dass ihr euch gegenseitig überschreibt, während sie korrigiert.
Das geht auch mit einem Zwischenstand, und zwar so oft du willst: abgeben, die Projektleitung schaut durch und gibt mit „↩ Zurück an die Bearbeitung" wieder frei, du arbeitest weiter. Gerade am Anfang lohnt sich das – dann merkt man früh, wenn etwas grundsätzlich anders gewünscht ist, statt es über 90 Minuten durchzuziehen.
In manchen Reihen gibt es dieses Hin und Her nicht. Manche Projektleitungen möchten den Text erst lesen, wenn er fertig ist. Dann steht über dem Text statt „Zur Prüfung abgeben" nur „✓ Transkription fertiggestellt": Damit meldest du die Aufnahme als erledigt, der Text ist danach für dich nur noch lesbar, und niemand greift dir vorher hinein. Wieder öffnen kann ihn allein die Projektleitung („↩ Wieder freigeben"). Welcher der beiden Abläufe gilt, stellt die Administration je Projektleitung ein – du erkennst es an den Knöpfen und daran, dass der Zustand „fertiggestellt" statt „zur Prüfung" heißt.
💬 Anmerkungen: Gibt die Projektleitung einen Text zurück, kann sie dazuschreiben, was noch zu tun ist. Das steht dann über dem Text, mit Namen und Zeitpunkt; frühere Anmerkungen lassen sich darunter aufklappen. Umgekehrt kannst du mit „💬 Anmerkung" jederzeit selbst etwas hinterlassen – auch während dein Text zur Prüfung liegt und für dich gesperrt ist. Etwa: „Ab 00:40:00 bin ich mir beim Namen des Textes unsicher."
Jede Anmerkung ist nummeriert und hinterlässt an der gemeinten Stelle eine kleine Fußnote im Text (¹ ² ³). Ein Klick auf die Anmerkung springt zu dieser Fußnote und spult die Aufnahme dorthin; ein Klick auf die Fußnote zeigt umgekehrt die Anmerkung. So findet man auch in einer 90-Minuten-Unterweisung sofort die Stelle. In den Exporten (RTF, Word, Text) erscheinen die Fußnoten nicht – sie sind eine Arbeitshilfe, kein Teil des Transkripts.
Steht oben ein 🔒-Hinweis, ist der Text gerade nicht für dich zum Schreiben: weil er zur Prüfung liegt, weil jemand anders daran arbeitet, oder weil das ganze Projekt abgeschlossen wurde. Der Grund steht immer dabei.
Für die Projektleitung: Im Projekt siehst du alle Aufnahmen mit ihrem Stand. Über „🗂 Ordner importieren" lädst du die Aufnahmen hoch – zu jeder entsteht eine Aufgabe, die du in der Tabelle einer Person zuweist. Eine Aufnahme, die schon im Projekt liegt, wird erkannt und nicht doppelt gespeichert.
Die Tabelle ist nach Bearbeitung aufgeteilt: zuerst deine eigenen Aufnahmen, dann je Person ein Block, zuletzt alles, was noch niemandem zugewiesen ist. Ein Klick auf den Namen klappt die Liste auf und zu; in der Zeile steht auch zugeklappt, wie viel dort liegt und was davon zur Prüfung da ist. Ab elf Aufnahmen sind die Blöcke anfangs zu – wie du sie lässt, so findest du sie wieder. Die Liste links im Editor ist genauso aufgeteilt; der Block mit der gerade geöffneten Aufnahme bleibt dort immer offen.
Eine Aufnahme, die jemandem zugewiesen ist, kannst du lesen und anhören, aber nicht bearbeiten – solange sie nicht abgegeben wurde. So tippst du nicht versehentlich in einen Text, an dem gerade jemand sitzt. Musst du doch hinein, hol ihn mit „✏ Prüfung übernehmen"; das sieht die Bearbeiterin am Status. Nicht zugewiesene Aufnahmen kannst du jederzeit selbst bearbeiten. Arbeitest du im Ablauf „erst am Ende" (von der Administration je Projektleitung eingestellt), gibt es „Prüfung übernehmen" gar nicht: du bekommst den Text, sobald die Bearbeitung ihn als fertiggestellt gemeldet hat, und gibst ihn mit „↩ Wieder freigeben" zurück.
Sitzt gerade jemand daran, wird bei „✏ Prüfung übernehmen" erst gefragt: In ihrem Fenster erscheint „… möchte deine Transkription prüfen. Erlauben?". Gibt sie frei, wird ihr Text gespeichert und abgegeben – du kannst sofort hinein. Will sie noch weiterschreiben, siehst du das mitsamt Begründung und kannst warten oder „✏ Trotzdem übernehmen". Sitzt niemand daran, übernimmst du wie bisher mit einem Klick. In beiden Fällen greift die Sperre beim anderen sofort, ohne dass er die Seite neu lädt.
Nicht in jeder Reihe gibt es Anmerkungen. Die Administration kann sie je Projektleitung abschalten oder auf „ohne Fußnote" stellen – dann bleibt der Text frei von Ziffern, und die Anmerkung steht nur oben mit ihrer Stelle in der Aufnahme. Ebenso lässt sich festlegen, welche Formate zum Speichern angeboten werden: manche Reihen gehen ausschließlich als RTF heraus, dann fehlen „⬇︎ Word" und „⬇︎ Text" in der Werkzeugleiste.
Ein Text, der schon existiert – aus dem Altbestand oder weil jemand außerhalb
des Tools weitergeschrieben hat –, lässt sich einlesen: RTF, Word (.docx) und
Textdateien. Zeitmarken [00:12:34] werden dabei wieder zu anklickbaren
Marken, und gelb markierte Stellen bleiben gelb.
Im Editor über „📄 Text importieren" – das lädt die Datei in die gerade geöffnete Aufnahme und ersetzt den Text darin. Als Projektleitung kannst du im Projekt über „📄 Texte importieren" auch dreißig Dateien auf einmal einlesen (oder sie einfach auf die Seite ziehen). Du bekommst dann eine Tabelle mit der erkannten Aufnahme und dem Grund dafür – „aus dem Dokument", „über den Dateinamen", „geraten über die Länge". Was nicht erkannt wurde, steht oben und lässt sich von Hand zuordnen. Geschrieben wird erst nach dem Bestätigen.
Damit ein Dokument später zurückfindet, schreibt jeder Export eine kleine Kennung mit: in die Dokumenteigenschaften und als letzte Zeile im Text („— Aufnahme: … · TT-Kennung: p3-a17"). Beides darf stehen bleiben – beim Einlesen wird es wieder entfernt. Wer die Zeile löscht, verliert nur die bequemste Erkennung, nicht mehr.
Aufnahme weg, Text noch da? Beim Entfernen einer Aufnahme fragt das Tool, ob nur die Audiodatei weg soll (Platz sparen) oder die ganze Aufgabe. Im ersten Fall merkt es sich, welche Datei dazugehörte, und sagt es dir auch: „⚠ Aufnahme fehlt: …". Spielst du sie später wieder ein, findet der Text von selbst zurück – es entsteht keine zweite Aufgabe.
Ist eine Unterweisungsreihe durch, schließt die Projektleitung sie ab
(„🔒 Projekt abschließen"). Danach steht in der Projektansicht oben rechts
„📦 Archivieren": Aufnahmen
und Texte wandern als Ordner in die Nextcloud – je Unterweisung eine .mp3 und
eine .rtf, dazu eine projekt.json mit allen Angaben und eine
LIESMICH.txt. Alles davon ist auch ohne dieses Tool lesbar.
Auf dem Server werden danach nur die Audiodateien gelöscht – das sind 99 % des Platzes. Die Texte bleiben hier lesbar und durchsuchbar; an der Aufnahme steht dann „📦 im Archiv". Gelöscht wird immer erst, was nachweislich angekommen ist: geht beim Hochladen etwas schief, bleibt alles, wie es war.
Oben rechts sammelt die Glocke, was in deinen Projekten passiert ist: abgegeben, zurückgegeben, abgenommen, zugewiesen, angemerkt. Neues erscheint zusätzlich kurz unten rechts; ein Klick springt zur Aufnahme. In der Liste links und in der Projekttabelle steht an betroffenen Aufnahmen ein ● – es verschwindet, sobald du sie geöffnet hast.
Ein Konto ist immer nur an einer Stelle offen. Meldest du dich in einem anderen Browser oder auf einem anderen Rechner an, wirst du hier abgemeldet – und erfährst es auch: steht noch ungespeicherter Text im Editor, kannst du ihn vorher als RTF sichern. Zwei Fenster oder Tabs desselben Browsers zählen als eine Anmeldung und bleiben beide offen.
Passwörter brauchen mindestens 10 Zeichen; ab 16 genügt eine Wortfolge wie „kloster sommer regen tee", darunter müssen drei von vier Zeichenarten vorkommen (klein, groß, Ziffern, Sonderzeichen). Mit 🎲 wird eines erzeugt, das die Regel sicher erfüllt. Mit 📋 landen Adresse, Benutzername und Passwort als fertiger Text in der Zwischenablage – zum Einfügen in die Einladungs-E-Mail. Das Passwort lässt sich später nicht mehr anzeigen, nur neu setzen; also kopieren, bevor du das Fenster schließt. Die Zwischenablage steht dem Browser nur bei „https" oder „localhost" zur Verfügung – sonst sagt das Tool es und du markierst von Hand.
Ist ein Text abgegeben, korrigierst du ihn und drückst dann entweder „✓ Abnehmen" (fertig) oder „↩ Zurück an die Bearbeitung" (weiter bei der Person). Das kann beliebig oft hin und her gehen. Ist die ganze Reihe fertig, sperrt „🔒 Projekt abschließen" sie für das Team: alle lesen und hören weiter, aber niemand ändert mehr etwas. Du als Projektleitung kannst weiterarbeiten – nachkorrigieren, abnehmen, umverteilen und dann archivieren. Mit „🔓 Wieder öffnen" ist die Reihe für alle zurück.
Jede Nacht gehen alle Transkriptionen als RTF in die Cloud – ein Ordner je Tag, vierzehn Tage nebeneinander; der älteste fällt dann weg. Geht auf dem Server etwas verloren, lassen sich die Dateien über „📄 Texte importieren" wieder einspielen; jede trägt die TT-Kennung und findet damit ihre Aufnahme wieder. Die Audiodateien sind nicht dabei – die sind zu groß für eine Nacht; für sie ist das Archiv einer abgeschlossenen Reihe da. Ob die letzte Sicherung geklappt hat, steht für die Administration unten auf der Projektseite.
Ist ⏱ Auto in der Werkzeugleiste eingeschaltet, setzt das Tool die Zeitmarke selbst – und zwar genau eine je Abschnitt: Sobald du am Ende einer Zeile Enter drückst, hängt sie hinter deinen Text. Das ist der Punkt, an dem Frank fertig übersetzt hat. Sonst passiert nichts: Pausierst du die Wiedergabe oder hältst du beim Tippen inne, entsteht keine Marke.
Auf einer leeren Zeile kommt die Marke ebenfalls – so hältst du den Zeitpunkt fest, auch wenn du zu dieser Stelle (noch) keinen Text tippst, etwa während der Lehrer auf Tibetisch spricht. Es entsteht dann ein Absatz, der nur die Zeit enthält.
Steht die Schreibmarke mitten in einer Zeile, kommt beim Enter keine Marke – dort baust du den Text um, statt einen Abschnitt zu beenden. Ebenso bleibt es, wenn in derselben Zeile schon eine Marke steht und dahinter nichts Neues dazugekommen ist.
Nachsetzen oder korrigieren geht jederzeit mit 🕑 Zeitmarke (Strg / ⌘ + T) – die Marke landet dort, wo die Schreibmarke steht.
Der Lautstärkeregler geht bis 200 %. Mitschnitte einer Unterweisung sind oft leise ausgesteuert – der Übersetzer sitzt nicht am Mikrofon. Über 100 % wird der Ton nachverstärkt; bei einer schon laut ausgesteuerten Aufnahme kann das krächzen, dann etwas zurückdrehen. Der Wert wird orange, sobald du verstärkst.
Alle drei Knöpfe – RTF, Word und Text – öffnen in Chrome und Edge einen echten Speichern-unter-Dialog: Ordner und Dateiname frei wählbar. Ein zweites Speichern desselben Transkripts schreibt ohne Rückfrage in dieselbe Datei; mit gedrückter Umschalt-Taste wird wieder nach dem Ort gefragt.
Erscheint kein Dialog und die Datei landet im Download-Ordner, liegt es an
einem von zwei Dingen: Die Seite wurde über eine Netzwerkadresse geöffnet
(http://192.168.…) – der Dialog geht nur über https oder
http://localhost. Oder es ist Firefox bzw. Safari, die ihn nicht können.
Eine geladene Aufnahme wird im Hintergrund zum Server geladen und bleibt dort beim Transkript liegen. Klickst du das Transkript später in der Liste an, ist die Aufnahme sofort wieder da – ohne sie erneut auszuwählen – und springt an die Stelle, an der du aufgehört hast; auch der Text scrollt dorthin. Brauchst du die Aufnahme nicht mehr, entfernt sie „🗑 Aufnahme löschen" unter dem Dateinamen. Der Text bleibt dabei erhalten.
Automatische Transkription: Datei laden, dann „🪄 Automatisch transkribieren". Die Spracherkennung läuft auf dem Server – dafür wird die Aufnahme hochgeladen; das dauert je nach Internetanschluss ein paar Minuten. Nach dem Lauf löscht der Server die Audiodatei wieder, gespeichert bleibt nur dein Text. Das Fenster bitte offen lassen, solange transkribiert wird. Anschließend den deutschen Entwurf korrigieren.
Gelb markierte Abschnitte sind Verdachtsfälle: dort hat die Erkennung wahrscheinlich geraten – meist, weil gerade der tibetische Lehrer spricht. Whisper kann kein Tibetisch und macht daraus deutsch klingende Wörter. Solche Stellen prüfen und löschen, oder alle zusammen über „🗑️ Markierte Abschnitte löschen" unter dem Fortschrittsbalken. Die Markierung ist ein Hinweis, keine Gewissheit – lies den Entwurf trotzdem ganz durch.
Herunterladen: rechts in der Werkzeugleiste über dem Text mit „💾 RTF speichern unter …", „⬇︎ Word" oder „⬇︎ Text". RTF und Word behalten Zeitmarken und gelbe Markierungen und lassen sich in Word, Pages und LibreOffice öffnen; die Textdatei enthält nur den reinen Text.
Angemeldet als –
| Benutzer | Rolle | 🪄 Komplett | 👀 Mitlesen | 🦶 Fußtaster | Erstellt |
|---|
| Projektleitung | Prüfablauf | Anmerkungen | Speichern als |
|---|
Ein Projekt ist eine Unterweisungsreihe. Die Projektleitung verwaltet darin anschließend selbst: Mitglieder aufnehmen, Aufnahmen importieren, zuweisen und die fertigen Transkriptionen prüfen.